Hugo: Köstliche Spielarten

Hugo: Köstliche Spielarten

Neue und spritzige Varianten für den beliebten Südtiroler Aperitif!

Mit dem Einzug des Sommers steigt auch unsere Lust auf einen erfrischenden Aperitif in geselliger Runde. Es zieht uns auf die Piazza, wo die vielen Bars zum Dolcefarniente und Bollicine einladen. Für mich ist und bleibt der Sommer, vielleicht auch wegen unserer regelmäßigen Sundowner-Teffen, die schönste Jahreszeit! Am Liebsten stoßen die Südtiroler mit einem Glas Hugo an – ein wunderbar leichter Sommer-Drink, herrlich prickelnd am Gaumen.

Der Hugo ist auch ganz einfach selberzumachen: Man nehme gekühlten Prosecco, Holunderblütensirup, Soda- oder Mineralwasser, Zitrone und frische Minze und schon hat man alle Zutaten beisammen. Jetzt kommt es nur noch auf die richtige Dosierung an:

 

1. Hugo – Der Klassiker

2/4 Prosecco

¼ Soda (oder Sprudelwasser)

¼ Holunderblütensirup (ganz nach eigenem Gusto)

1 Scheibe Zitrone

frische Minze (ein paar Blätter)

Eiswürfel

Zubereitung:

Zunächst einfach ein schönes großes Weinglas mit Eiswürfen füllen, dann den Sirup und den Prosecco hinzugeben, gut vermengen und anschließend mit Zitrone, Minze und Soda/Sprudelwasser fertigmixen. Chin-chin!Hugo Rezept - Aperitif aus Südtiol - Booking Südtirol

Aber natürlich will ich es dabei nicht belassen. Zu groß ist die Versuchung, auch mal vom Standardrezept abzuweichen und die vielen tollen Hugo-Varianten auszuprobieren! Mit der Unterstützung eines guten Freundes, haben wir neulich folgende Kreationen verkostet – einfach köstlich sage ich Euch! Bereitet schon mal die Stuzzichini vor, der Abend könnte lang werden!

 

2. Hugo & Gin – Der Rassige

Diese Version unseres beliebten, leichten Hugos hat es in sich! Der Gin schenkt unserem ersten abgewandelten Hugo eine aromatische, kräftige Note und macht somit den Unterschied aus! Wir haben einfach nur das Basis-Rezept mit einem Schuss Gin abgeschmeckt und fertig! Wie wäre es mit ein paar Bruschette mit Ricotta, Feigenmarmelade und Speck dazu? Hört sich nach einer großartigen Idee an, oder?

 

3. Hugo & Himbeere – Der Süße

Wenn im Sommer die große Hitze Bozen erfasst, ist ein kühler Aperitif mehr als willkommen. Wie wäre es jetzt mal mit einem etwas farbenfroheren Hugo?

Wir ersetzen den Holunderblütensirup einfach mit Himbeerpüree. Das passt perfekt zum Prosecco und bringt ein wenig Süße ins Spiel. Freut Euch auf eine echte Geschmacksexplosion! Weitere Farbklekse erhaltet Ihr, indem Ihr die Zitrone mit Blaubeeren ersetzt! Unbedingt ausprobieren! Dazu empfehlen wir Euch kleine Häppchen mit Laugenbrezel und Käsewürfeln.Hugo und Himbeere - Aperitif aus Südtiol - Booking Südtirol


4. Hugo & Anima Nera (Lakritzlikör) – Der Verwegene

Das klingt zunächst einmal nach einer merkwürdigen Variante, oder? Aber ich bin überzeugt davon, dass unsere schwarze Version des Hugos einige von euch lieben werden! Einfach nur den Holundersirup mit dem Lakritzlikör ersetzen und anstelle der Zitrone eine Scheibe Orange ins Glas geben. Auf die Minze würden wir in diesem Fall auch verzichten. Dazu am besten kleine selbstgemachte Bauerntoasts genießen.


5. Hugo & Limette – Die Frischeexplosion

Und nun möchte ich Euch meinen ganz persönlichen Hugo-Mix – noch aus meiner Studienzeit in Bruneck – ans Herz legen. So wie hier, habe ich ihn nirgendwo anders jemals wieder getrunken.  Das Rezept ist dem klassischen Rezept sehr ähnlich, hat aber ein paar Kniffe mehr, die man beachten muss.

Ganz wichtig: reduziert die Dosierung des Holundersirups, dann Minze hinzugeben, den Prosecco und das Sodawasser. Die Zitronenscheibe wird mit einer Limettenscheibe ersetzt und dann fehlt nur noch der besondere tocco: ein Schuss frischgepresster Limettensaft. Mein Lieblings-Antipasto dazu? Natürlich Schüttelbrot. Na gut, vielleicht auch noch ein paar Olive taggiasche. Zum Niederknien!

Hugo & Anima Nera Rezept - Aperitif aus Südtiol - Booking Südtirol

Hat sich von Südtirol adoptieren lassen, verliebt sich jeden Tag aufs Neue in den Sonnenuntergang und die rosa getünchte Gipfelkulisse der Dolomiten. Naturfreak, unternehmungshungrig, abenteuerlustig und ständig auf Entdeckungstour. Immer mit dabei: ihre Polaroid-Kamera und unzählige Konzerttickets.

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