Die Top 3 Fahrrad-Trends 2022

Radfahren erlebt einen nie dagewesenen Boom.

Als eine der nachhaltigsten und individuellsten Formen der Mobilität findet es neuen Anklang in einer immer differenzierter werdenden Zielgruppe – den/die „klassische“ Radfahrer/in gibt es eigentlich nicht mehr; vielmehr findet jede/r für sich den persönlichen Reiz und Vorteil der pedalbetriebenen Fortbewegung. Kein Wunder also, dass die Möglichkeiten immer vielfältiger werden. Ob elektrisch oder mechanisch, mit oder ohne Gepäck, auf Asphalt oder Schotter: Das sind die Top 3 Fahrrad-Trends 2022.
 

1. Bike-Packing:

Es geht längst nicht mehr nur darum, effizient von A nach B zu kommen. Das Rad darf auch schon mal mit in den Urlaub fahren; genauer gesagt, das Radfahren ist zentraler Bestandteil des Urlaubs. Bike-Packing (Touren mit Gepäck, meist über mehrere Tage) liegt voll im Trend, vor allem auch, weil es vielen Ansprüchen moderner Urlaubsgestaltung gerecht wird: Es ist individuell, spontan variierbar und spart nicht zuletzt Emissionen ein – vom Stress im Stau ganz zu schweigen. Und das Beste daran: Man braucht kein spezielles Rad dafür. Gepäckträger, Rahmentaschen und andere clevere Lösungen gibt es sowohl im Fachhandel als auch online und machen aus jedem Rad im Handumdrehen einen „Tourer“. Wo in Südtirol? Praktisch überall! Italiens nördlichste Provinz kann mit bestens ausgebauten Radwegen und ruhigen Nebenstraßen aufwarten. Vielerorts, beispielsweise im Pustertal, ist zudem eine nahtlose Kombination mit dem Zug möglich. Radfreundliche Unterkünfte gibt es entlang der Strecken in jeder Preisklasse.  
 
 
 
 

2. Gravel-Biking:

Als Gravel-Bikes (gravel = engl. Schotter) bezeichnet man geländetaugliche Räder, deren Geometrie stark an Rennräder angelehnt ist und die auch mit dem typischen Drop-Bar-Lenker ausgestattet sind. Im Vergleich zum klassischen Straßenrad rollt das Gravel-Bike auf dickeren Reifen mit Profil und ist anders übersetzt, um auch abseits der befestigten Straße Tempo machen zu können. Dadurch ist es nicht nur alltagstauglicher, sondern auch deutlich vielseitiger: Ob als Zubringer beim „bike and hike“, als Tourenrad beim Bike-Packing oder für den Abstecher über Forstwege auf die Alm – das Gravel-Bike ist „the road bike for the people“. Wo in Südtirol? Überall dort, wo die befestigte Straße endet! Doch wohlgemerkt: Ein Gravel-Bike ist kein Mountainbike, daher ist es ratsam, Untergrund und Steilheit vorher zu recherchieren. Besonders empfehlenswert sind herbstliche Erkundungstouren entlang der Südtiroler Weinstraße; wer es schwerer und länger mag, wird rund um die Drei Zinnen fündig (z. B. Sexten – Plätzwiese).
 
 

3. E-Bikes:

Der Trend zum E-Bike ist ungebrochen. Kaum eine andere Innovation hat mehr Menschen dazu gebracht, auf zwei Räder auf- und umzusteigen. Besonders gefragt sind 2022 „SUV E-Bikes“: Diese voll ausgestatteten Boliden sind wahre Alleskönner und passen sich flexibel dem Urlaubsplan an – mal gemütlich auf Radwegen, mal praktisch als Auto-Ersatz, zwischendurch auch gerne sportlich im Gelände. Vor allem Familien mit Kindern, die selbst noch nicht radeln können, bietet das SUV E-Bike tolle Möglichkeiten: Mit Kindersitz oder Anhänger versehen bringt das Rad sowohl Klein als auch Groß entspannt ans Ausflugsziel. Wo in Südtirol? Beinahe flächendeckend ist es in Südtirol möglich, E-Bikes auszuleihen – ob im Hotel, am Bahnhof oder bei Rent-a-bike-Stationen. Wer sich die Logistik des Transports also sparen möchte, greift am besten auf diese Angebote zurück und genießt ein bestens gewartetes und eingestelltes Rad. Vor längeren Touren sollte man aber unbedingt Probe fahren und sich mit dem Fahr- und Bremsverhalten der oft deutlich schwereren E-Bikes vertraut machen; wer größeres Zubehör braucht (z. B. einen Anhänger), informiert sich idealerweise schon vor der Anreise.
 
 

© IDM Südtirol-Alto Adige Alex Moling, Fernando Nortpak, Fernando Northpak, TheArkow, IDM Südtirol-Alto Adige Matt Cherubino
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Seine Definition von Glück: Sonnenschein, glatter Asphalt und zwischendurch ein guter Espresso. Als begeisterter Rennradler hat Südtirol einen ganz speziellen Platz in Daniels Herzen. Bei jeder Gelegenheit schwingt er sich auf sein Rennrad und genießt nach gesammelten Höhenmetern das Panorama auf den Berggipfeln um dann wieder die adrenalinreichen Pässe Südtirols hinunter zu rauschen. Natürlich lässt er sich dabei die fantastische Kulinarik nicht entgehen!

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