Lasst die Korken knallen!

Lasst die Korken knallen!

Silvester feiert man jedes Jahr. Doch dieses Mal wird's etwas anders.

Alle Jahre wieder stellt sich in etwa ab Mitte November bei Jedem dieselbe Frage: „Was machen wir heuer eigentlich zu Silvester?“ Meistens ist es für die Buchung einer romantischen Berghütte zu spät und für den Einkauf von reichlich Alkohol für eine Hausparty zu früh. Und irgendwann ist man sowieso zu erwachsen für die ganze Feierei. Warum also nicht mal das etwas andere Silvester in Südtirol in Betracht ziehen? Wie Sie das anstellen können, haben wir uns natürlich schon im Voraus überlegt:


Hüttenzauber mal anders

Dass Campen auch im Winter geht, wussten Sie bestimmt. In diesem Jahr steht Ihre Silvester-Hütte also nicht auf, sondern unterm Berg. Nämlich am Fuße des mächtigen Schlerns. Auf dem Camping Seiser Alm können Sie nicht nur Ihr Wohnmobil abstellen, sondern sich alternativ auch in eine der kuschligen Lodges aus Zirmholz einmieten. Statt Feuerwerk gibt’s hier heroben Dolomitenblick zum Neuen Jahr!


Der Sonne entgegen

Es sind nur wenige Tage im Jahr, an denen die Sonne genau zwischen den Drei Zinnen aufgeht. Um dieses Naturschauspiel zu beobachten, muss man zur richtigen Zeit inmitten der Pragser Dolomiten auf dem Dürrenstein stehen. Doch das Gefühl auf 2.838 Metern die Welt unter seinen Füßen zu haben und das Gold der Sonne so greifbar nah zu spüren, ist nicht nur rund um Weihnachten fantastisch. Wagen Sie es doch und nutzen Sie die Silvesternacht für einen Aufstieg. Der erste Tag im neuen Jahr hätte sich keinen besseren Ausblick verdient.


Wir streiken.

Warum nicht einfach mal auf den ganzen Silvester-Trubel verzichten und den 31. Dezember wie einen ganz normalen anderen Tag verbringen? Weil in den Großstädten bestimmt der Bär steppt, schnappt man sich am nächsten Car-Sharing-Point schnell ein Auto und fährt damit in Richtung Süden. Rund um Girlan scheint die Sonne für einen gemütlichen Silvester-Spaziergang nämlich am längsten. Mit einem Aperitivo direkt in der Kellerei lässt es sich auf den letzten Tag im Jahr dann am besten anstoßen – und das kann man ruhigen Gewissens auch schon am frühen Abend machen!

Voll geladen mit neuer Energie beginnt so das neue Jahr und weil höchst wahrscheinlich jeder andere nun im Bett seinen Silvester-Kater ausschlafen wird, ist man am 1. Januar bei einer Wanderung zu den Stoanernen Mandeln bestimmt ganz alleine unterwegs. Entspannung garantiert!


Ab vom (Korken)Schuss

Romantisch geht es bestimmt auch zu, wenn man den Blick auf das Bozner Silvesterfeuerwerk von Kohlern, Jenesien oder St.Magdalena wagt. Weil diese Aussichtspunkte jedoch von den meisten Südtiroler Silvester-Fans genutzt werden, rate ich Folgendes: Champagner, eine Decke und etwas zum Knabbern einpacken und den Weg nach Eppan wagen. Entweder zu Fuß vom Dorfzentrum aus oder mit dem Auto erreichen Sie den kleinen Hügel Kreuzstein am Fuße des Mendelkammes. Auf einer gemütlichen Holzbank können Sie das Spektakel fernab des Trubels in aller Ruhe genießen.


Feuerwerk der Stille

… 3, 2, 1 und dann ist es einfach nur still. Eigentlich ist es überhaupt das erste Silvester, an dem Sie Ihre Vorsätze auch zu Mitternacht noch klar und deutlich hören können. Das Kloster Marienberg bietet mit seinem Gästehaus nämlich ein Ambiente, in dem Sie tief in sich hineinhören können, um mit neuen Erkenntnissen ganz bewusst ins neue Jahr zu starten.


Sport ist…

…gesund und bringt Ihren Körper noch einmal richtig in Schwung, bevor Sie damit ein neues Jahr beginnen. Warum also nicht einmal bei einem internationalen Silvesterlauf dabei sein und sich mit der Weltelite messen? Ob als Profi oder Laie, beim Bozner BOclassic kann jeder mitmachen. Mit Start und Ziel am Waltherplatz und einer Route quer durch die Hauptstadt, können Sie das Flair von Bozen so mit Ihrem ganzen Körper aufsaugen. Anmelden kann man sich ganz einfach hier.


Die Klassiker

Wer den Abstecher in eine etwas andere Silvester-Welt trotzdem nicht wagen will, ständig Absage-Mails von Berghütten kriegt und aus Vorsorge-Gründen eigentlich nicht mehr als ein Glas Rotwein pro Tag trinkt, kann sich immer noch blindlings in eines der fabelhaften Silvester-Programme unserer zwei Lieblingsstädte schmeißen und den Countdown in Bozen oder Meran rückwärts zählen.

Damit Prost und frohes Neues!

Lisa ist die Quasselstrippe, die nur ein leeres Blatt Papier zum Schweigen bringt. Alles andere als bewegungsfaul liebt sie den Mix aus belebten Metropolen und einsamer Wildnis. Wird es ihr doch einmal zu bunt, sucht sie nirgendwo lieber die Ruhe als in den heimischen Bergen. Ohne ihr Notizheft steigt sie aber auf keinen Gipfel, denn die besten Ideen sprießen auf über 2.000 m.

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