Leidenschaft Golf

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Was Südtirol zu bieten hat

Ob inmitten von Obstplantagen, am Fuße vom Kronplatz, auf 1.600 m Meereshöhe oder direkt vor dem Hotel, Südtirol hat für jeden Golfurlauber den passenden Platz parat.

Zielen, ausholen und beim Schlagen den Blick auf die Berge schweifen lassen. Diese Art des Golfens hat sich der Hochadel Europas bereits in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts nicht entgehen lassen. Im Jahre 1905 liegt der Ursprung von Golf in Südtirol. Auf knapp 1.500 m Meereshöhe haben im Golf Club Carezza die ersten adeligen Golfer beim Abschlag den Ausblick auf den Rosengarten und die Rotwand genossen. Durch die Weltkriege musste der Spielbetrieb am Karerpass jedoch eingestellt werden. Erst knapp 80 Jahre später öffnete der Golf Club Petersberg als erster Platz nach dem Krieg wieder seine Tore. Nach und nach wuchsen sowohl die Zahl an Golfplätzen als auch die der Golfer. Mittlerweile bietet unser kleines Land für den Geschmack eines jeden Golf-Urlaubers die passende Location. Was Südtirols Golfplätze heute sonst noch ausmacht, verrät Franz Pföstl. Als zweifacher Italienmeister ist der 44-Jährige der beste Südtiroler Amateur-Golfer. Seit 22 Jahren schlägt der Schenner seine Bälle auf hiesigen Golfplätzen und weiß, über welchen Rasen man seinen Golf-Bag am besten rollt

Herr Pföstl, Sie gehören zur Südtiroler Golf-Elite und haben bestimmt schon auf vielen Golfplätzen der Erde ihre Bälle geschlagen. Was unterscheidet Südtirol von all den anderen Golf-Locations?

Das stimmt. Ich habe schon auf über 150 Plätzen weltweit gespielt. Durch den knappen Platz, den unser Land bietet, können die hiesigen Bahnen leider nicht so großzügig gebaut werden wie anderswo. Dafür haben sie meist mehr Schwierigkeiten wie Wasserhindernisse, Bunker, oder Höhenunterschiede. Zudem punkten unsere Plätze alle mit einem wunderschönen Panorama, einem sehr guten Pflegezustand, einer guten Führung und einem ausgezeichneten kulinarischen Angebot im Clubhaus.

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Franz Pföstl beim Spiel

Auf welchem Golfplatz in Südtirol schlagen Sie denn am liebsten ihre Bälle?
Am liebsten spiele ich mit meiner Familie und meinen besten Freunden in meinem Heimclub, dem Golf Club Passeier. Hier bin ich schon seit 20 Jahren Mitglied. Dieser Platz kommt meinem Spiel sehr entgegen und ich kenne ihn so gut wie keinen anderen auf der Erde.

Wie finden Sie, hat sich Golf im Lande verändert, seit Sie selbst vor 22 Jahren damit angefangen haben?

Der Golfsport in Südtirol wird immer mehr zu einem Breitensport. Wenn die Bevölkerung anfangs noch nichts davon wissen wollte, so wird Golfen in der Zwischenzeit als das angesehen, was es auch ist: Ein Sport in der freien Natur, der sich ideal für die ganze Familie eignet und den man bis ins hohe Alter ausüben kann.

Welche Neuerungen gibt es in der Südtiroler Golf-Szene?
Am 1. August wird der Golf Club Eppan als neuster Golf-Club in Südtirol eröffnet. Nicht nur seine Nähe zu Bozen, sondern auch sein Layout macht ihn zu etwas Besonderem. Die 9-Loch-Anlage unterscheidet sich von anderen Südtiroler Plätzen vor allem durch breite Landebahnen, große Grünflächen und sehr viel Wasser. Eine super Abwechslung zu den anderen Golfplätzen, wie ich finde. Damit wird Südtirol langsam zu einem Gebiet, in dem auch Golfer gerne Urlaub machen.

Sie sagen es, Südtirol wird immer mehr zum Golf-Urlaubsland. Finden Sie Golf und Urlaub passen zusammen?

Golf und Urlaub passen sehr gut zusammen. Sowohl im Urlaub als auch beim Golfen will man seine Zeit mit Personen verbringen, die man gerne mag.

Und was ist Golf für Sie?

Golf ist für mich eine ideale Freizeitgestaltung, bei der ich mit meiner Familie oder mit meinen Freunden Zeit in der freien Natur verbringen kann und ich optimal von meiner Arbeit abschalten kann. Aber natürlich ist es für mich persönlich auch eine sportliche Herausforderung.

Lisa ist die Quasselstrippe, die nur ein leeres Blatt Papier zum Schweigen bringt. Alles andere als bewegungsfaul liebt sie den Mix aus belebten Metropolen und einsamer Wildnis. Wird es ihr doch einmal zu bunt, sucht sie nirgendwo lieber die Ruhe als in den heimischen Bergen. Ohne ihr Notizheft steigt sie aber auf keinen Gipfel, denn die besten Ideen sprießen auf über 2.000 m.

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